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Gelb...
- Name:
Gelb
- Rasse:
Pittbull-Rottweiler-Mix
- Geburtstag: 23.08.2010
- Größe:
ca. 58cm
- Gewicht:
ca. 28 Kilo
- Dabei
seit: Juli 2010
- kastriert:
bald
- Interessen: Stadtreinigung, Tragehilfe, Locher / Tacker, Doggenspielzeug sein, schwimmen
- Nachteile:
Singt und schreit, ist dickköpfig, Triebsau, leckt alles an oder ab
Gelb wurde geboren am 23. August 2010, ihre Mama ist eine Rottimixhündin, ihr Papa ein Rednose-Pitti aus der Nachb arschaft...
sie und ihre Geschwister waren weder geplant, noch erwartet. Mama Jerry
durfte ihre Welpen bei Angelina im Wohnzimmer aufziehen, alles war an
die Seite geschoben, damit das Welpengehege
Platz hatte. Nanette und ich waren einen Abend die Lütten
angucken, sie sollten ein bisschen beurteilt werden, wie sie so drauf
sind, wie sie sich entwickelt haben. Da waren sie etwas weniger als 5
Wochen alt. Jerry hatte so überhaupt keine Lust mehr auf die
kleinen Piranhas und war nur auf der Flucht oder motzte die Welpis an.
;-) Aus Spaß sagte ich, eigentlich müssten wir die
Lütten mal einpacken und sie im Studio fotografieren. Mit
ordentlichen Bildern findet man doch auch für so eine ekelige
Mischung gute zu Hause, fand ich.
Aus dieser Idee wurde einige Tage später ein komplett-Umzug in
unseren Garten. Die Welpen bekamen ein flott improvisiertes Gehege,
eine Hundehütte und alles, was sie zum Großwerden brauchten:
Etliche, vernünftige Hunde um sie herum. Da sie schon munter
aufgeweichtes und festes Futter fraßen, war das gar kein Problem.
Die Farben kamen übrigens eben wegen dem Füttern zu ihrem Namen. Weil sie in dem Alter alle
unmöglich gleich aussahen, hatte Angelina ihnen bunte
Babyhalsbänder gekauft und angezogen. Wenn wir über einen
bestimmten Welpen sprachen, wurde der eben nach seinem Halsband
benannt, grünes Halsband: Baby heißt Grün. Gelbes
Halsband: Welpe wurde Gelb genannt... und wenn es Futter gab, riefen
wir nur ganz freundlich: Faaaaaaarbeeeeen! Alle kamen sofort angesaust,
deswegen wurden das die Farbenwelpen und deswegen heißt Gelb
Gelb. ;-)
Tja und weil i ch
mit am Lautesten geschrieen habe, dass doch niemand auf der Welt solche
Mischlinge brauchen könne, war Gelb der Meinung: Der zeig' ich's!!
Die hat ihre nächsten 14 Tage nämlich damit zugebracht, neben
mir zu sitzen und mich anzustarren, mir am Hintern zu kleben, mir
nachzulaufen und andere Leute zu meiden. Wir hatten eine Art
Welpenparty, da war auch Cebi schon ein paar Tage da, als einem
sonnigen nachmittag eine Menge Leute zum Welpengucken da waren. Die
babies wurden angefasst, gefüttert, gedrückt, getragen und
niedlich gefunden, alle waren ganz b egeistert von den vielen Leuten und Hunden. Nur Gelb... lag neben mir, an meinem Bein und starrte mich an.
Ich fuhr morgens zur Arbeit, nachdem ich meinen Hunden noch flott einen
Knochen durch die Tür geworfen hatte. Auf der Autobahn ruft
Nanette ganz aufgelöst an, "Ein Welpe fehlt! Der ist nirgends!!"
Als ich sie gefüttert hatte, waren sie noch vollzählig...
wenige Minuten später noch ein Anruf: "Hab Gelb gefunden. Sie war
bei Dir drin und hat zwischen den Großen gepennt!"
Ein andermal haben wir sie oben in meiner Wohnung, zwölf Stufen
höher, als der Garten wiedergefunden. Auf dem Sofa und
schlafend... meine Vernunft fing an, mit meinem Herz zu diskutieren,
letztendlich hat's Herz gewonnen. Wie so oft. Aber bereut man solche
Entscheidungen? Nein... Gelb ist ein absolut passender Herzenshund
für uns alle.
Klein Cebi bekam so seine eigene, persönliche Quasi-Schwester, wenn die beiden nicht'n Arsch und 'n Eimer sind, is ses
niemand! Mein persönlicher Vorteil: Oma Nina und Oppa Kalli haben
weitestegehend ihre Ruhe vor dem Piranha-Welpen-Pack und die zwei
können sich prima miteinander vergnügen. Sie toben und gämmeln nach Herzenslust, machen sich Ratscher und kuscheln zusammen.
Gelb ist außerdem ein Hund ohne Körperspannung. Schon als
sie noch ganz neu war, konnte man sie aufheben und sie ließ sich
einfach hängen, half kein Stück mit und war deswegen
mindestens doppel so schwer, als sie es tatsächlich war. Das ist
auch jetzt noch so, wo sie "groß" ist, ist sie ein völlig
schlaffer Sack... wo die liegt,
liegt die. Ich muss sie da wegrollen, weil aufheben klappt nicht mehr
wirklich... und irgendwie isses ja auch einfach niedlich. ;-)
Gelb trägt für ihr Leben gern Sachen herum. Dabei isses ihr
herzlich egal, ob das Weingläser, Unterwäsche,
Taschentuchpackungen, Flaschen, Becher, Plastiktüten oder
Stöckchen sind. Ich hab ihr das nie wirklich verboten, da sie
dabei auch noch nie wirklich was geschrottet hat und auch bedingungslos
alles sofort bei mir abliefert. Ich hoffe, da mal gezielt das Aufheben
von Dingen auf Kommando draus machen zu können. Bis jetzt ist es
nur lustig bis peinlich, wenn sie zu Besuch bei Freunden durch's Haus
zieht und Dinge bringt... mal sehen, wo wir noch so landen werden!
Das war Hagen!
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Text und Bilder Copyright
Jessica Wolfrum |
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