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  • Kyffhäuser Denkmal
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Am 26. April 2010 sind Dine und ich mit unseren 6 Hunden zum Kyffhäuser-Denkmal aufgebrochen.
Nachdem wir dem Navi wegen diverser baustellen auf dem direkten Weg nicht mehr folgen konnten, sind wir auf Sicht gefahren. Hat geklappt, wir kamen an.
Erstmal haben wir die Lage gepeilt, die Hunde ausgepackt und sortiert und machten uns auf den Weg. Schon der Aufstieg war wundervoll, schöne befestigte Wege, keine Gefahr, sich zu Verlaufen und die Unterburg zum Erkunden.
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Wir hatten schönes Sonnenwetter und verbrachten einige Zeit in der Unterburg. Verschiedene "Räume" sind beschildert, man kann alte Schießscharten entdecken und durch die Ruinen streifen.

Weiter ging es zum Kassenhäuschen. Vorsichtig fragten wir, ob die Hunde überhaupt gestattet sind... die Dame hinterm Schalter hob zwar die Augenbrauen, aber alle durften mit. ;-)
Sie haben sich auch äußerst vorbildlich benommen, wir waren recht früh am Denkmal und hatten dklosterie ganze Anlage lange Zeit für uns. Wir striffen umher und konnten alles in Ruhe bewundern.
Viele Infotafeln erklärten uns die Ruinenteile, die Entstehung des Denkmals und alles drumherum.

Es gab von oben eine beeindruckende Aussicht, außer in die Ferne konnte man auch nach unten sehen. Dort gab es dieses Jahr das Logo des Harenberger Doppelkorns, ein in einem Feld angelegtes Bodenbild.

Nach einiger Zeit Ruhe und Stille für uns tauchte die erste lärmende Schulklasse auf, mittendrin standen wir mit all den artigen Hunden und schauten uns den Informationsfilm zum Burgbrunnen an. Dieser Brunnen ist 176 Meter tief und damit der tiefste Burgbrunnen weltweit.

Weiter ging es, König Rotbart anschauen.  Friedrich Rückert hat die Barbarossa-Sage in einem Gedicht zusammengefasst

Barbarossakloster

Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friedrich,
Im unterird'schen Schlosse
Hält er verzaubert sich.

Er ist niemals gestorben,
Er lebt darin noch jetzt;
Er hat im Schloß verborgen
Zum Schlaf sich hingesetzt.
kyff
Er hat hinab genommen
Des Reiches Herrlichkeit
Und wird einst wiederkommen
Mir ihr zu seiner Zeit.

Der Stuhl ist elfenbeinern,
Darauf der Kaiser sitzt;
Der Tisch ist marmelsteinern,
Worauf sein Haupt er stützt.
kyff
Sein Bart ist nicht von Flachse,
Er ist von Feuersglut,
Ist durch den Tisch gewachsen,
Worauf sein Kinn ausruht.

Er nickt als wie im Traume,
Sein Aug' halb offen zwinkt,
Und je nach langem Raume
Er einem Knaben winkt.
kyff
Er spricht im Schlaf zum Knaben:
Seh hin vor's Schloß, o Zwerg,
Und sieh, ob noch die Raben
Herfliegen um den Berg,

Und wenn die alten Raben
Noch fliegen immerdar,
So muß ich auch noch schlafen,
VerzaubKyffert hundert Jahr.

Diesen Ausflug kann man getrost mit mehreren Hunden angehen, doch vermeidet bitte Wochenenden oder die Ferienzeit. Das Kyffhäuserdenkmal ist eine Touristenattraktion und bei gutem Wetter an freien Tagen wird dort der Bär los sein!

Hier noch der bebilderte Blog zum Kyffhäuser



 
 
















Text und Bilder Copyright
Jessica Wolfrum